01.10.2021 09:10 Alter: 21 days

Linus Doufrain wird mit dem 13. Ernst-Ludwig-Preis ausgezeichnet


Mit einem stimmungsvollen Gitarrenvortrag eröffnete Marie-Luise Eck die Veranstaltung an der Ernst-Ludwig-Schule, bevor Carolin Pascal als neue Vorsitzende des Vereins der Freunde der ELS die Gäste zur 13. Verleihung des Ernst-Ludwig-Preises begrüßte.

Carolin Pascal stellte zunächst Parallelen her zum Namensgeber des Preises und der Schule. Großherzog Ernst Ludwig gilt als starke, geistig anregende und zukunftsorientierte Persönlichkeit, der hohe Anforderungen an sich selbst zu stellen gewohnt war. Seine Maxime war, das Alte zu achten, ohne allzu sehr am Vergangenen festzuhalten. So sei sein Vorbild eine gute Verbindung mit dem Preis, so Carolin Pascal, mit dem persönlicher Einsatz für die Schule über das normale Maß hinaus anerkannt werden soll. Der Preis ist mit 300€ dotiert und besteht außerdem aus einem Pokal und einer Plakette.

Nach einem Violinen-Zwischenspiel von Annalena Krüger hielten Schulleiterin Uta Stitterich und Simone Sostmann, 2. Vorsitzende des Vereins der Freunde, die Laudatio auf den diesjährigen Preisträger Linus Doufrain.

Dass dieser seine Fußstapfen an der Schule hinterlassen hat, werde schon dadurch deutlich, dass es kaum jemanden an der ELS gebe, der Linus Doufrain nicht kennt, bemerkte Uta Stitterich. Bevor Linus Doufrain die Schule mit einem Einser-Abitur verließ, war er als Schulsprecher aktiv und in dieser Zeit konnten eine ganze Reihe von Projekten verwirklicht werden. Mit gremienübergreifender Zusammenarbeit konnten der Save-the-ocean-catwalk, zahlreiche Sportturniere und Halloween-Partys durchgeführt werden. Linus Doufrain habe sich dabei immer als besonders zuverlässig erwiesen. Diese Verzahnung mit dem Schulelternbeirat und den weiteren schulischen Gremien hat sich mittlerweile an der Schule etabliert.

Die Laudatorinnen konnten auch mit einigen Anekdoten aus dem Schulleben des Preisträgers aufwarten. So würde der notorisch gut gelaunte Linus jeden Schnellredewettbewerb gewinnen, er sei lebhaft, lustig, offen, empathisch, überaus interessiert und sehr verantwortungsbewusst. Mit seiner Hartnäckigkeit habe er dazu beigetragen, dass der letzte Abiturjahrgang trotz Corona und Hygieneauflagen angemessen verabschiedet werden konnte.

Der Preisträger bedankte sich bei allen, die ihm den Gewinn des Preises ermöglicht hatten und blickte auf eine schöne und ereignisreiche Zeit zurück im Orchester, bei den Mediatoren, der Hausaufgabenbetreuung. Eine tolle Erfahrung sei seine SV-Arbeit als Schulsprecher gewesen, seine damaligen Mitstreiter seien immer noch seine besten Freunde. Zu den schönsten Momenten seiner Schulzeit habe der Save-the-ocean-catwalk gehört. Insgesamt betonte er, wie wichtig es sei, dass die SV etwas verändern könne und er freute sich darüber, dass die SV-Arbeit in seinem Sinn fortgeführt wird.