16.06.2019 11:57 Alter: 253 days
Kategorie: fb1, Kunst

Vom Klecks zum Bild


Das klingt spannend – wie schafft man das in nur einer Woche?
Nur wer es wagt, erlebt etwas: Also trafen wir uns am Freitag in der Projektwoche des letzten Schuljahres um 8:15 Uhr im Kunstsaal, um die Pläne für die Woche zu besprechen. Unser Ziel war es, ein großes Dschungelbild aus vielen schönen zusammenpassenden kleinen Bildern zu malen und zusammenzusetzen. Am Freitag gingen wir zuerst in den Gesundheitsgarten und übten an Blumen und anderen Pflanzen das Zeichnen von Blättern und Blüten. Als wir wieder zurück in der Schule waren, verteilten wir die Plätze für das große Bild, da jeder eine kleine Leinwand bemalen sollte. Alle machten sich eifrig daran, natürliche Grüntöne für den Dschungelhintergrund zu mischen. Wir hatten auf jeden Fall einen guten Start in die Projektwoche. Den Montag verbrachten wir mit der Gestaltung der Hintergründe und der groben Zeichnung der Pflanzen. Teamwork war dabei auf jeden Fall gefragt, da man sich mit den anderen darüber absprechen musste, wenn zum Beispiel ein Baum in mehreren Bildern zu sehen sein sollte. Am Dienstag begannen wir mit dem Ausmalen der Pflanzen und Tiere und malten die weiteren Details des Bildes. Mittwochs haben wir einen Ausflug zum Kunstmuseum Städel in Frankfurt gemacht, wo wir uns einige Ausstellungen anschauen konnten und an einem Workshop zum Thema „Gesichter zeichnen“ teilnehmen konnten. Den letzten Tag des Kunstprojektes haben wir mit dem Dekorieren des Raumes verbracht und anschließend, nachdem wir unseren Bildern den letzten Schliff gegeben haben, alle Leinwände zu einem großen Bild zusammengesetzt. Allen hat die Projektwoche sehr viel Spaß gemacht, das Bild thront jetzt an einem schönen Platz an der Wand im ersten Stock.
Wir danken Herrn Zaremba für das Aufhängen unseres Gemeinschaftsbildes. Nun ist unsere Dschungelimpression für alle Schülerinnen und Schüler zu sehen. Neben den vielen tollen Bildern in den Wechselrahmen hat die ELS nun ein frisches lebendiges Gemälde bekommen.
Vielen Dank an alle Mitwirkenden.

Vivien Binder, Anouk Biehl, Renee Binder, Petra Herbert